Vitamin D und Fingergelenkarthrose

Vorwiegend Frauen entwickeln ab dem Alter von 40 Jahren aufwärts schmerzhafte Schwellungen an den Fingergelenken beider Hände. Die Schmerzen treten vor allem bei Kälte und Feuchtigkeit vermehrt auf und können in der Heftigkeit an Rheuma erinnern.
Meiner Erfahrung nach haben viele dieser Betroffenen einen Vitamin-D-Mangel, der im Blut nachweisbar ist. Allerdings ist die Bestimmung des Vitamin D keine Kassenleistung.
Bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel (ab 10 ng/ml spricht man von einem schweren Vitamin-D-Mangel) treten häufig auch vermehrt Müdigkeit und Muskelschmerzen auf.
Wenn ein Vitamin-D-Mangel im Blut nachgewiesen ist, hilft häufig eine Vitamin-D-Gabe durch einfache Vitamin-D-Tabletten oder Vigantol Öl. Da dies als Nahrungs-Ergänzungsmittel läuft, muss es, soweit nicht bereits eine Osteoporose vorliegt, selbst vom Patienten bezahlt werden. Es handelt sich aber um sehr preiswerte Mittel. Wird der Vitamin-D-Spiegel im Organismus aufgefüllt, werden allmählich im Laufe von Wochen die Fingerschmerzen besser. Oft lassen auch die Muskelschmerzen im Rücken und in den anderen Muskeln nach. Eine weitere Deformierung der Fingergelenke kann so vermieden werden, die Lebensqualität wird spürbar erhöht.

Auch andere teurere Medikamente können so entfallen.

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