Schlafstörungen homöopathisch behandeln – Teil II

Außer den im Blog bereits vorbeschriebenen Mitteln (s. „Schlafstörungen homöopathisch behandeln“) kommen noch folgende Mittel in Frage:

Arsenicum album: große Unruhe, Angst

  • Schwäche, Reizbarkeit
  • Brennende Schmerzen, schlimmer nachts


Cocculus: Schlafstörung durch große Erschöpfung

  • Erschöpfung durch große Anstrengung
  • Tagesmüdigkeit
  • Schwindel bei Bewegungen
  • Nächtliches Kribbeln in den Händen


Conium: große Schwäche

  • Erwachen vor Schreck
  • Schlimme Träume
  • Schwäche von Körper und Geist; Unfähigkeit zu denken
  • Altersschlaflosigkeit
  • Menschenscheu, aber Furcht allein zu sein


Nux vomica: Erwachen gegen 3-5 Uhr; Durchschlafstörung; Gedanken kreisen;

  • Beschwerden nach geistiger Anstrengung
  • Sehr sensibel gegen äußere Reize (Licht, Lärm, Ärger)
  • Besserung nach kurzem Mittagsschlaf
  • Wacht morgens unausgeruht auf


Opium: fühlt sich sehr schläfrig

  • Einschlafstörung durch ängstliche Gedanken
  • Alb- und Angstträume
  • Atemnot im Liegen, Rasseln


Phosphorus: Schlaflosigkeit nach nächtlichem Erwachen

  • Augen gerötet
  • Nach dem Schlafen nicht erfrischt
  • Große Unruhe


Rhus toxicodendron: nächtliche Gelenkschmerzen, Schulterschmerzen

  • Ruhelosigkeit
  • Einschlafen gestört
  • Anstrengende Träume
  • Schlimmer bei kaltem, feuchtem Wetter

Dies sind nur ein paar der in Frage kommenden homöopathischen Mittel. Grundsätzlich kann das Mittel als Tablette D4-D6, 1-2 St. zur Nacht (auf die Zunge legen) oder als Globuli D6-D12, 3-5 St. bei Bedarf gegeben werden. Opium (Schlafmohn) kann ab D12 auf grünes Rezept verordnet werden.

© Hausarztpraxis Scharnhausen, Dr.med. Sieglind Zehnle

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