Metabolisches Syndrom – gefährlicher Bauchumfang

Was versteht man unter dem Begriff „metabolisches Syndrom“?
Vielleicht waren Sie bei Ihrem Hausarzt, und er hat Ihnen gegenüber diesen Begriff erwähnt. Der Begriff „metabolisches Syndrom“ bedeutet folgendes:
Mindestens drei der folgenden Kriterien treffen zu:
– Der Bauchumfang beträgt bei Männern mehr als 94 cm, bei Frauen mehr als 80 cm (gemessen in der Mitte zwischen Rippenbogen und Beckenkamm, das ist nicht automatisch die Nabelhöhe!).
– Die Neutralfette (s. dort) betragen mehr als 150 mg/dl.
– Das HDL („gute“ Cholesterin) beträgt weniger als 40 mg/dl.
– Ihr Blutdruck ist höher als 135/85 mm Hg (nach 5 Minuten in Ruhe gemessen).
– Ihr Nüchtern-Blutzucker liegt über 100 mg/dl.

Was sollten Sie in diesem Fall machen?
Ihr Hausarzt veranlasst häufig einen oralen Glukosetoleranztest, d.h. einen Zuckerbelastungstest, um herauszufinden, ob Sie bereits einen Diabetes haben.
Dabei ist der Zwei-Stunden-Wert entscheidend; wenn dieser über 200 mg/dl liegt, haben Sie einen manifesten Diabetes mellitus.
In jedem Fall, ob er positiv oder negativ ist, sollten Sie bei einem metabolischen Syndrom vor allem eins tun: eine allmähliche Gewichtsabnahme anstreben. Ganz wichtig ist zur Unterstützung auch die regelmäßige Bewegung. Dieser fördert die Stabilisierung des (geringeren) Körpergewichtes und trainiert die Muskeln, die ansonsten bei einer Gewichtsabnahme häufig leider ebenfalls schwächer werden. Eine Gewichtabnahme sollte am besten erreicht werden durch drei Hauptmahlzeiten, von denen die eine (vorzugsweise die Abendmahlzeit) kohlenhydratarm-bis frei ist, also mehr Eiweiß und gern noch zusätzlich Vitamine (Gemüse, Salate) enthält. Zwischenmahlzeiten sind passe, da sie einen erhöhten Insulinspiegel aufrecht erhalten im Blut und so eine Gewichtsabnahme verhindern.

Lesen Sie zum Thema „Metabolisches Syndrom“ hier im Blog bitte auch den Beitrag „Abnehmen, Adipositas (2): Das Metabolische Syndrom“.

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