Was kann ich tun, um keinen Brustkrebs zu bekommen?

Man könnte die Frage auch so formulieren: „Was kann ich tun, um nicht wieder Brustkrebs zu bekommen?“ So wird oft gefragt.

Gehen Sie regelmäßig zur Krebsvorsorge. Nehmen Sie die Einladung zur Vorsorge-Mammographie wahr, die Sie ab dem 50. Lebensjahr erhalten.

Treiben Sie regelmäßig Sport. Bewegung tut dem Körper und auch der Seele gut und wirkt nachgewiesenermaßen vorbeugend gegen verschiedene Tumorarten, unter anderem auch gegen Brustkrebs.

Ernähren Sie sich gesund, mit viel Obst, Gemüse, und Jod.
Es gibt neuerdings Hinweise darauf dass viele Patientinnen mit Brustkrebs auch zu Knoten in der Schilddrüse neigen. Diese entstehen aufgrund eines langfristigen Jodmangels, zum Beispiel schon seit der Jugend. Nach neueren Erkenntnissen gehören zu den Jodmangelerkrankungen nicht nur die der Schilddrüse, sondern auch die der weiblichen Brustdrüse. Ein Jodmangel kann in der Brust zu einer sogenannten „Mastopathie“ führen. Das ist eine zunächst gutartige Brustdrüsenkrankheit mit Bildung von Knötchen, die wiederum eine Tumorentwicklung begünstigen können. Eine regelmäßige Jodversorgung scheint also auch vorbeugend gegen die Entwicklung von Brustkrebs zu wirken.
Jod ist reichlich vorhanden in Kuhmilch und Milchprodukten, Seefisch, sowie mit Jodsalz hergestellten Nahrungsmitteln.

Halten Sie Ihr Normalgewicht.

Rauchen Sie nicht.

Was kann ich tun, wenn ich bereits Brustkrebs hatte?
Bei Ihnen wurde ein Tumor in der Brust festgestellt und vielleicht auch schon behandelt. Nun fragen Sie sich: Was kann ich selbst dazu tun, damit der Tumor nicht wiederkommt?

Wie wirksam sind Alternativmethoden bei Brustkrebs?
Dazu gibt es Untersuchungen, dass fast alle Alternativmethoden keine nachgewiesenen Erfolge zeigen, zum Beispiel Selen- und Zinkgabe, Hochdosis-Vitamine, Antioxidantien, Soja. Lediglich für Mistelpräparate und Cimicifuga (Traubensilberkerze)  könnte eine positive Wirkung existieren; sicher nachgewiesen ist es bisher mit keiner großen Untersuchung Patientinnen, die Mistelpräparate regelmäßig spritzen, fühlen sich aber häufig insgesamt wohler und weniger müde.
Nach den o.g. Untersuchungen könnte eine ausreichende Jodzufuhr allerdings vorbeugend gegen die Entwicklung von Brustkrebs allgemein wirken. Daher kann sie nach dem Stand der heutigen Erkenntnis auch für Brustkrebspatientinnen empfohlen werden. Parallel sollte die Schilddrüse untersucht werden (s. oben), um auch dort eine Jodmangelerkrankung auszuschließen.

Wichtig ist, eine  regelmäßige Bewegung und ein Normalgewicht (BMI von 20%) anzustreben. Ein regelmäßiger Tagesablauf ist von Vorteil. Es existieren Hinweise darauf, dass eine fettarme Diät mit Bevorzugung von ungesättigten Fettsäuren lebensverlängernd wirkt, sowie der reichliche Genuss von Gemüse und Früchten. Vollkornprodukte sind ebenfalls von Vorteil, falls sie den Ernährungsgewohnheiten der Patientin entsprechen.
Von Nachteil sind Extremdiäten, die nicht den Tumor aushungern, sondern den Gesamtorganismus schwächen. Dadurch können sie insgesamt zu einer Abwehrschwäche gegenüber den Krebszellen führen.

Entspannungstherapien wie Yoga und autogenes Training sind positiv zu bewerten.

Gegen Hitzewallungen sollten bei vorbestehendem Brustkrebs nicht-hormonelle Mittel verwendet werden,s. Artikel im Blog: Klimaxbeschwerden,z.B. Homöopathika, .Vitamin E, Venlofaxin.

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