Erkältungen homöopathisch behandeln

Bei akuten Erkältungen können zum Beispiel folgende homöopathische Medikamente gegeben werden (auch bei Kindern), zum Beispiel in der Potenz D6 bis D12:

Aconitum: die Beschwerden beginnen plötzlich, mit hartem schnellen Puls, oft nach Zug. Trockener Husten, trocken Hitze und Schüttelfrost. Durst auf kaltes Wasser. Überempfindlichkeit gegen Berührung.


Belladonna: der Kopf ist heiß und rot, Hände und Füße sind aber kalt. Oft ist pulsierendes Kopfweh dabei. Der Husten ist krampfartig. Es besteht Lichtscheu; Ruhe bringt Besserung. Schweißausbrüche. Fieberkrampf. Heftiges Herzklopfen. Mittelohrentzündung. Kann als Familienprophylaxe beim Scharlach gegeben werden, wenn ein Familienangehöriger eine eitrige Mandelentzündung entwickelt hat.


Ferrum phosphoricum: uncharakteristische Beschwerden; allmählich beginnend. Auch zur Nachbehandlung von fieberhaften Infekten geeignet.


Pulsatilla: typisch ist die weinerliche Stimmung. Die Absonderung aus den Atemwegen sind dick. Gelbgrüner Schnupfen und Bindehautentzündung. Mittelohrentzündung. Auswurf vor allem morgens, abends trockener Husten.


Arsenicum album: wenn der Rachen brennt wie Feuer; brennende Absonderungen. Trockener Husten. Die Kranken sind ängstlich und unruhig, Schüttelfrost. Nächtliche Verschlechterung. Verlangen nach kalten Getränken, trinkt in kleinen Schlucken.


Dulcamara: Beschwerden ausgelöst durch nasse Kälte, z.B. Patient ist in einen Regenguss  gekommen oder hat auf einem kalten Stein/einer kalten Bank gesessen. Bindehautentzündung. Blasenentzündung.


Drosera: trockener, bellender Husten. Würgereiz beim Husten; kann auch beim Keuchhusten gegeben werden. Stimmbandentzündung.

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