Magnesium

Magnesium ist wesentlich an der Regulierung des Calcium-Gleichgewichtes der Körperzellen beteiligt. Der Normalbereich für Magnesium liegt bei 0,75-1,0 mmol/l. Nach diesen Kriterien haben 10% der Normalbevölkerung, 20% der Krankenhauspatienten und 40% der Patienten auf Intensivstationen einen Magnesiummangel. Ein erhöhter Magnesiumbedarf besteht in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Personen, die reichlich Sport treiben und auch bei denen, die viel Stress haben.
Magnesium wirkt beruhigend auf die Muskeln. Es verhindert Muskelkrämpfe; bei Mangel kann es zu Kopfschmerzen, Migräne, Reizbarkeit und Herzrhythmusstörungen kommen.

Die DGE empfiehlt für Jugendliche und junge Männer eine tägliche Zufuhr von 400 mg Magnesium täglich, für Frauen von 350-300 mg. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Erdnüsse, Mandeln, Pistazien, Haferflocken, Walnüsse und Reis.

Magnesium gibt es als Tabletten, Kautabletten und Granulat im Handel zu kaufen. Als Nahrungsergänzungsmittel kann es nicht auf Kassenrezept verordnet werden. In Überdosierung (ab ca. 900 mg/Tag) kann Durchfall auftreten.

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