Darmkrebsmonat März

Der März 2008 steht in Baden-Württemberg unter dem Zeichen der Darmkrebsprophylaxe. Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland, und Darmkrebs hierbei die zweithäufigste Krebsform.
Als Darmkrebs werden alle bösartigen Tumoren im Bereich der Schleimhaut des Darmes bezeichnet. Jährlich sterben allein in Deutschland rund 30.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum eine Krebsart so leicht im Frühstadium erkennen und dann erfolgreich behandeln oder heilen. 
Der Darmkrebsmonat März will die Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, sich mit dem Thema Darmkrebs und Vorsorge zu informieren. Informierte Menschen können in Eigenverantwortung die Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Mögliche Vorbeugung ist neben einer gesunden Lebensweise die Vorsorgeuntersuchung, ob über einen Test auf Blut im Stuhl und/oder eine vorbeugende Darmspieglung (Koloskopie). Im Jahre 2006 haben elf Prozent der berechtigten Altersgruppen (ab 55 Jahren) diese Früherkennungs-Koloskopie mitgemacht. Bei fast sieben Prozent aller Untersuchten fand sich eine fortgeschrittene Schleimhautwucherung.
Doch die wenigsten Menschen nehmen die Möglichkeiten der Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch, oft aus Angst vor der Untersuchung. Dabei ist Darmkrebs die einzige Krebserkrankung, die sich durch Vorsorge zu fast 90 Prozent im Frühstadium erkennen und dann erfolgreich therapieren lässt.
Wenn es nicht genetisch vererbt ist, lässt sich das Risiko des Darmkrebses durch einen vernünftigen Lebensstil minimieren. Dazu gehört ballaststoffreiche Ernährung, mäßig Alkohol, tägliche Bewegung, selten rotes oder „verarbeitetes“ Fleisch und vor allem kein Übergewicht und ausreichend Entspannung bei Stress.
Mehr Infos rund um dieses Thema unter http://www.darmkrebs.de/, http://www.bw-gegen-darmkrebs.de und http://www.kvbawue.de.
 

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