Was ist bei der Gelbfieber-Impfung zu beachten?

Die Gelbfieber-Impfung kann für die Einreise in ein südliches Land vorgeschrieben sein. Das Gelbfieber-Virus wird übertragen durch den Stich der Aedes-Mücke, die tag- und nachtaktiv ist.

● Die Impfung ist in der Regel gut verträglich. Sie wird subkutan in den Oberarm durchgeführt. Selten gibt es grippale Erscheinungen 3-6 Tage nach der Impfung, wie Kopfweh, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber. Gelegentlich werden unmittelbar nach der Impfung Kreislaufreaktionen beobachtet. Nach einer Impfung sollte der Patient deshalb noch eine halbe Stunde im Wartezimmer bleiben.


● Es handelt sich um einen Lebendimpfstoff. Die amtliche Gültigkeit beginnt in der Regel 10 Tage nach der Impfung. Antikörper finden sich 10-14 Tage nach der Impfung im Blut.
Personen mit einer Hühnereiweiß-Allergie, mit akuten Krankheiten, mit einer beginnenden Grippe oder ähnlichem Infekt, mit Immundefekten sollten nicht geimpft werden. Weiter darf nicht geimpft werden, wer mit Kortison behandelt wird oder bei wem eine erniedrigte Zahl von Blutplättchen bekannt ist.


● Die Gelbfieber-Impfung sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden, damit sie ihre Gültigkeit behält.


● Die Impfung kann kombiniert werden mit allen Totimpfstoffen, wie Tetanus, Polio, Hepatitis A und B, Typhus, Cholera, Tollwut.


Ansonsten kann man sich am besten schützen gegen Mückenstiche durch entsprechende Kleidung und Moskitonetze. Duftkerzen, Duftöle, Mückenbänder, Ultraschallgeräte (Mückenpiepser) und UV-Lichtgeräte haben keine nachgewiesene Wirksamkeit.


View:
Gelbfieber-Impfung (netdoktor.de)
Aufklärungsblatt Gelbfieber-Impfung (PDF) der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

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