Was tun gegen Kopfläuse?

In der kühleren Jahreszeit ist die Saison der Kopfläuse. In Schule und Kindergarten können sich die Kinder leicht anstecken. Läuse springen zwar nicht, werden aber gerne durch nahen Körperkontakt übertragen. Der Kopflaus-Befall in der Bevölkerung nimmt in letzter Zeit zu.
Woran erkennt man einen Befall? Es finden sich oft weiße (leere), mm-große Nissen vor allem hinter den Ohren oder im Nacken, häufig auch lebende Tiere, sowie Kratzspuren, da die Kopflaus-Bisse jucken. Oft sind die Geschwister und Spielkameraden mitbetroffen.
Alle Kontaktpersonen müssen untersucht und simultan mitbehandelt werden. Kopfläuse können mit gängigen Mitteln heute gut behandelt werden, z.B. mit Permethrin (= Infectopedicul), oder mit natürlichen Mitteln wie Kokosnussöl (Kokosöl) oder Neemöl bzw. Neem-Shampoo. Dabei sollte eine Behandlung zweimal im Abstand von einer Woche erfolgen.
Laken und Mützen sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Nicht heiß waschbare Gegenstände können zum Aushungern der Läuse 2-4 Wochen (!) luftdicht verpackt oder im Gefrierfach (Teddybären) bei -10 Grad Celsius über zwei Tage desinfiziert werden.
Wichtig:
Ein Kind darf einen Tag nach der Behandlung der Kopfläuse bereits wieder die Schule oder den Kindergarten besuchen. Verbleibende (leere) weiße Nissen spielen dabei keine Rolle. Es genügt die Bestätigung der Eltern, dass das Kind behandelt wurde (so die Information des Robert-Koch-Instituts).


View:
Info „Kopflausbefall“ vom Robert-Koch-Institut
Hilfe bei Läusen

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Infektionskrankheiten abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Was tun gegen Kopfläuse?

  1. gabriele Blechschmidt schreibt:

    Ich bin fix und fertig. Im Oktober 09 gab es Läusealarm in Schule meines Sohnes. Im Dezember während eines Einkaufes in einem Kaufhaus entteckte ich in meiner Mütze ein „helles Tierchen“. Sofort in Apotheke. Mittel gekauft. Emsigen radikalen Kampf gegen die Tiere- jedes Haar einzeln wegen Nissen mit Nissenkamm bearbeitet. Ich entdeckte damals nur je 2 Tiere auf unseren Köpfen- alles andere Nissen, die ich bis dato nicht kannte( „Perlenschnurr). Das Problem war eben auch , dass ich lange Haare habe.
    Meine wenigen, dünnen Haare ebenfalls bearbeitet. Ich sah später aus.. Wurde richtig depressiv. Sowieso schon etwas übergewichtig, wenig dafür lange Haare und dann das noch.
    Habe meine Haare etwas kürzer schneiden lassen, Strähnchen waren Wochen vorher drin. Später noch Kaltwelle dazu, um die wenigen Haare etwas
    aufzupuschen. Gefiel mir ganz gut.Eine Woche später sogar zum Friseur (Freundin). Kurze Haare bei Sohn+Strähnchen gefärbt.
    Aktion innerlab11 Tagen erfolgreich. Durch sofortiges Schneiden der Haare meines Sohnes- übrige Nissen sofort gesehen und weg damit und ich habe mir vor Wut darüber förmlich meine Haare mit dem Nissenkamm heraus gerissen.
    Nun bin ich seelisch fertig. Mir geht es zur Zeit sowieso schlecht. Müdigkeit, Erschöpfung. Kann das auch von diesen Bissen dieser Viecher kommen?
    Nun dieses ganze Zerimoniel noch vor mir ( Desinfektion)
    Sollte ich mir doch am besten vom Friseur die Haare kurz schneiden lassen und vielleicht Ganzfärbung, wenn ich nun schon zum 2. mal davon befallen bin?
    Eigenartig ist: keine Nissen auf meinem Kof. Was ist das?
    Bin ziemlich verzweifelt, da ich allein dieses Problem tragen muß ( ich lebe allein mit meinem Sohn). Darum auch so viel Geschriebenes.
    Danke für Verständnis. Bitte um baldige Antwort.

    Gabriele
    Vor 3 Tagen wieder so ein Jucken. Dachte , ich bilde mir das nur ein.
    Nun ist es so: ich gehöre zu den Menschen mit wenig Einkommen. Bin darum auch immer in die sog. Kleiderkammern ( DRK,…) gegangen. Auch diesmal genau vor3 Wochen. Kann es da nicht wieder passiert sein.

    • gabriele Blechschmidt schreibt:

      gabriele Blechschmidt
      Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.

      Ich bin fix und fertig. Im Oktober 09 gab es Läusealarm in Schule meines Sohnes. Im Dezember während eines Einkaufes in einem Kaufhaus entteckte ich in meiner Mütze ein “helles Tierchen”. Sofort in Apotheke. Mittel gekauft. Emsigen radikalen Kampf gegen die Tiere- jedes Haar einzeln wegen Nissen mit Nissenkamm bearbeitet. Ich entdeckte damals nur je 2 Tiere auf unseren Köpfen- alles andere Nissen, die ich bis dato nicht kannte( “Perlenschnurr). Das Problem war eben auch , dass ich lange Haare habe.
      Meine wenigen, dünnen Haare ebenfalls bearbeitet. Ich sah später aus.. Wurde richtig depressiv. Sowieso schon etwas übergewichtig, wenig dafür lange Haare und dann das noch.
      Habe meine Haare etwas kürzer schneiden lassen, Strähnchen waren Wochen vorher drin. Später noch Kaltwelle dazu, um die wenigen Haare etwas
      aufzupuschen. Gefiel mir ganz gut.Eine Woche später sogar zum Friseur (Freundin). Kurze Haare bei Sohn+Strähnchen gefärbt.
      Aktion innerlab11 Tagen erfolgreich. Durch sofortiges Schneiden der Haare meines Sohnes- übrige Nissen sofort gesehen und weg damit und ich habe mir vor Wut darüber förmlich meine Haare mit dem Nissenkamm heraus gerissen.
      Nun bin ich seelisch fertig. Mir geht es zur Zeit sowieso schlecht. Müdigkeit, Erschöpfung. Kann das auch von diesen Bissen dieser Viecher kommen?
      Nun dieses ganze Zerimoniel noch vor mir ( Desinfektion)
      Sollte ich mir doch am besten vom Friseur die Haare kurz schneiden lassen und vielleicht Ganzfärbung, wenn ich nun schon zum 2. mal davon befallen bin?
      Eigenartig ist: keine Nissen auf meinem Kof. Was ist das?
      Bin ziemlich verzweifelt, da ich allein dieses Problem tragen muß ( ich lebe allein mit meinem Sohn). Darum auch so viel Geschriebenes.
      Danke für Verständnis. Bitte um baldige Antwort.

      Gabriele
      Vor 3 Tagen wieder so ein Jucken. Dachte , ich bilde mir das nur ein.
      Nun ist es so: ich gehöre zu den Menschen mit wenig Einkommen. Bin darum auch immer in die sog. Kleiderkammern ( DRK,…) gegangen. Auch diesmal genau vor3 Wochen. Kann es da nicht wieder passiert sein.

      • drzehnle schreibt:

        Bitte lassen Sie sich gründlich checken bei Ihrem Hausarzt, um tatsächlich vorhandene Krankheiten auszuschließen.

Kommentare sind geschlossen.