Wir machen Urlaub in den Sommerferien

Unsere Praxis ist in den Sommerferien vom

20. August bis 8. September

geschlossen.
Ab dem 11. Sepember 2017 sind wir wieder für Sie da!
Ihr Praxisteam

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Was gehört in die Reiseapotheke?

Bei Reisen in ferne Länder sollte auch eine Reiseapotheke nicht fehlen, zumal Medikamente vor Ort manchmal nicht zuverlässig lieferbar sind. Diese Medikamente sollten schon vor der Abreise hier gekauft werden, nicht erst im Reiseland, wo häufig andere Regeln gelten. Die Zusammenstellung der Medikamente ist abhängig vom Alter und Gesundheitszustand des Reisenden sowie vom Reiseland selbst. Natürlich spielt auch das Gewicht des Reisegepäckes insgesamt eine Rolle.

Spezielle Medikamente für eine geplante Reise werden grundsätzlich privat rezeptiert. Dabei werden derzeit folgende, unten genannte Medikamente empfohlen. Die Rezeptur ist jeweils abhängig vom Allgemeinzustand des Reisenden. Ein Großteil der Medikamente ist auch ohne Rezept frei in der Apotheke erhältlich.

Reisedurchfall: Rocecadotril 10 Tabl.(z.B. Vaprino); Tannacomp 20 St., Elotrans (bei Durchfall)
oder Loperamid(für Durchfall; nicht bei Fieber oder blutigen Stühlen)
Übelkeit: Vomex Dragees, Sopolaminpflaster (Seekrankheit); beides nicht bei Tauchern!
MCP(nicht bei Einnahme von Atovaquon-Malariaprophylaxe)

Antibiotika: Azithromycin 500 3 Tabl.nur für absolute Notfälle, Achtung, kann QT-Zeit verlängern
oder Ciprofloxacin
bei Frauen und häufigen Harnwegsinfekten: Fosfomycin

Hautausschläge/Stiche: eine Cortisoncreme(Fenihydrocort 0,5% ist frei erhältlich)
Hautpilz: Clotrimazolcreme (frei erhältlich)
Hautinfektion: eine kleine PVP-Creme, ansonsten Octenisept Lösung oder Sprühfläschchen
Verbände: Mullbinden, Pflaster, Wundkompressen, Pinzette

Für Kinder: Paracetamolsaft; Lacteol Beutel; Tiorfan Granulat (Durchfall); Oralpädon (Durchfall); evtl. noch Kinder-Nasenspray (Ohrendruck beim Fliegen); Lefax (bei schmerzhaften Blähungen).

Gegebenenfalls muss bei chronisch Kranken, die verreisen, ein ärztliches Attest ausgestellt werden (mehrsprachig), dass die mitgeführten Medikamente nur für den Eigenbedarf vorgesehen sind. Lebensnotwendige Dauermedikamente (Insulin) gehört ins Handgepäck.
Die Kassenärztliche Vereinigung weist hier insbesondere darauf hin, dass Medikamente aus rechtlichen Gründen nur jeweils für ein Quartal, also ein Vierteljahr, rezeptiert werden können. Befindet sich der Patient länger im Ausland, gilt er hier nämlich nicht mehr als Behandlungsfall.

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Mit dem FOCUS-Empfehlungssiegel 2017 im Doppelpack als Ärztin in der Region ausgezeichnet

Die Redaktion von FOCUS-GESUNDHEIT hat Dr. med. Sieglind Zehnle aus unserer Praxis für die aktuelle FOCUS-Ärzteliste 2017 mit dem FOCUS-Empfehlungssiegel als Hausärztin sowie als Palliativmedizinerin ausgezeichnet. Frau Dr. Zehnle zählt damit zu den „empfohlenen Ärzten in der Region“  .
Das Empfehlungssiegel gibt Patienten seit 2013 Hilfestellung bei der Wahl eines Facharztes in Wohnungsnähe. Das Siegel zeichnet die in dem Landkreis ihrer Niederlassung empfehlenswerten Fachärzte aus. Dabei berücksichtigen die Hamburger Stiftung Gesundheit und FOCUS-GESUNDHEIT mehrere medizinische, patienten- und serviceorientierte Faktoren, zum Beispiel, ob ein Arzt auch von Kollegen empfohlen wird und welche Berufserfahrung er hat. Daneben fließen Patientenzufriedenheit, Barrierefreiheit der Praxis und weitere Kriterien ein.

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Wir machen Urlaub!

Unsere Praxis ist vom

6.-9. Juni 2017

geschlossen.
Ab dem 12. Juni 2017 sind wir wieder für Sie da!
Ihr Praxisteam

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Was gehört in die Reiseapotheke?

Bei Reisen in ferne Länder sollte auch eine kleine Reiseapotheke nicht fehlen, zumal Medikamente vor Ort manchmal nicht zuverlässig lieferbar sind. Diese Medikamente sollten schon vor der Abreise hier gekauft werden, nicht erst im Reiseland. Die Zusammenstellung der Medikamente ist abhängig vom Alter und Gesundheitszustand des Reisenden sowie vom Reiseland selbst. Natürlich spielt auch das Gewicht des Reisegepäckes insgesamt eine Rolle.

Gegebenenfalls muss bei chronisch Kranken, die reisen, ein ärztliches Attest ausgestellt werden (mehrsprachig), dass die mitgeführten Medikamente nur für den Eigenbedarf vorgesehen sind. Lebensnotwendige Dauermedikamente (Insulin) gehören ins Handgepäck.

Medikamente für die Reise werden grundsätzlich privat rezeptiert, außer die schon gegebene Dauermedikation, die auf Kasse wie immer verschrieben werden kann.

Dabei werden derzeit folgende Medikamente empfohlen (die Rezeptur ist abhängig vom Allgemeinzustand des jeweils Reisenden):

Reisedurchfall: Rocecadotril 10 Tabl. (z.B. Vaprino); Tannacomp 20 St., Elotrans (bei Durchfall)  oder Loperamid (für Durchfall; nicht bei Fieber oder blutigen Stühlen)

Übelkeit: Vomex Dragees, Sopolaminpflaster (Seekrankheit); beides nicht bei Tauchern! MCP (nicht bei Einnahme von Atovaquon-Malariaprophylaxe)

Antibiotika: Azithromycin 500 3 Tabl. nur für absolute Notfälle (Achtung, kann QT-Zeit verlängern),  oder Ciprofloxacin

Bei Frauen und häufigen Harnwegsinfekten: Fosfomycin

Hautausschläge/Stiche: eine Cortisoncreme (Fenihydrocort 0,5%)

Hautpilz: Clotrimazol

Hautinfektion: eine kleine PVP-Creme, ansonsten Octenisept Lösung oder Sprühfläschchen

Verbände: Mullbinden, Pflaster, Wundkompressen, Pinzette

Kinder: Paracetamolsaft; Lacteol Beutel; Tiorfan Granulat (Durchfall); Oralpädon (Durchfall); evtl. noch Kinder-Nasenspray (Ohrendruck beim Fliegen); Lefax (bei schmerzhaften Blähungen)

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Welchen Wert hat der PSA-Test?

In den letzten Jahren ist der PSA-Test ziemlich in Verruf geraten. Der Grund: Zu häufig wurden bei Männern mit erhöhtem PSA-Wert schmerzhafte Prostatabiopsien durchgeführt. Zu häufig wurde die Prostata behandelt, teilweise mit Entfernung, ohne dass es angesichts eines langsam wachsenden Prostatakarzinoms (Prostatakrebs) notwendig gewesen wäre. Daher lassen viele Männer ihren PSA-Wert gar nicht mehr bestimmen oder möchten ihn jedenfalls gar nicht mehr wissen.

Christian Stief, Direktor der Urologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München, meint dazu, dass er leider immer häufiger bei Operationen der Prostata fortgeschrittene Tumoren sieht, die schon zu lange gewachsen sind und daher nicht mehr komplett entfernt werden können.

Wenn der Tumor über die Prostatakapsel hinausgewachsen ist, wird es schwierig, ihn zu behandeln. Häufig sind auch schon Lymphknoten befallen. Inzwischen sind bei 40 bis 45 Prozent der Patienten weder Operation noch Bestrahlung zuverlässig, bzw. man kann aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums nicht mehr dafür garantieren, dass die Tumoranteile zuverlässig entfernt wurden.

Neue Untersuchungen weisen darauf hin, dass der PSA-Test, dessen Kosten die Kassen leider bis jetzt als Screening nicht übernehmen, einen Vorteil hat: Heilbare Tumorstadien werden früher entdeckt. Dabei ist nicht nur der absolute Wert entscheidend, sondern auch, ob der PSA-Wert im Laufe der nächsten Jahre auffallend ansteigt.

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Vor der Bestimmung des PSA-Werts sollten die Männer besser zwei Tage nicht Fahrrad fahren, da dies den PSA-Wert verfälschen kann. Auch wenn der PSA-Wert leicht erhöht ist, muss nicht sofort eine Prostata-Biopsie die Folge sein. Nach einer gründlichen Anamnese (d.h. Ursachenabklärung)  werden zunächst Kontrollen die Folge sein. Auch eine gutartige Prostataentzündung kann zum Beispiel die Ursache für einen vorübergehenden PSA-Anstieg sein.

Mein Rat also als Hausärztin: Lassen Sie, lieber Patient, ab dem Alter von 40 Jahren an gelegentlich Ihren PSA-Wert bestimmen. Wir haben leider noch keinen besseren Screening-Parameter! Machen Sie ab dem Alter von 45 Jahren wenigstens alle paar Jahre eine Krebsvorsorge, am besten mit den Checkup zusammen. Dann sind Sie auf der sicheren Seite. Ansonsten kann auch ein Urologe die Krebsvorsorge machen. Wichtig ist, dass Sie sich beraten lassen.

© Dr. med. Sieglind Zehnle, Ruiter Straße 7, 73760 Ostfildern

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Nahrungsergänzungsmittel für Sportler

Ein 24-jähriger Sportler berichtet mir, er trainiere regelmäßig im Fitness-Studio. Damit seine Muskeln aufgebaut werden, nehme er Taurin ein. Zusätzlich trinke er täglich einen Eiweiß-Shake. Die Frage ist: Bringt das auch etwas für die Muskeln?

Nach dem AIS (Australien Institute of Sport) sind folgende Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll:

Normaler Breitensportler (ca. 4 x 30-60 min Sport/Woche):
Bei ausgewogener Ernährung mit Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Gemüse, Obst ist in der Regel kein zusätzliches Nahrungsergänzungsmittel erforderlich.

Leistungssportler:
Die Eiweißaufnahme liegt in Deutschland eher zu hoch. Erwachsene Sportler sollten pro Tag nach dem Arbeitskreis Sport und Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 0,8 g Eiweiß/kg Körpergewicht zu sich nehmen. Das sind ungefähr 50-70 g Eiweiß/Tag. Wird täglich mehr Eiweiß konsumiert, werden die Proteine zu Kohlenhydraten oder Fett umgewandelt. Es entsteht dann nicht mehr Muskelmasse, sondern unter Umständen mehr Körperfett!
Der Muskel vergrößert sich nicht durch Vermehrung der Muskelfasern, denn diese sind schon seit früher Kindheit in ihrer endgültigen Anzahl festgelegt. Nur durch Verdicken (= Hypertrophie) nimmt die Muskulatur zu. Das erfordert im Wesentlichen einen Belastungsreiz > 60-70 Prozent der Belastungsintensität. Eine ideale Eiweißzufuhr kann durch mageres Fleisch, Fisch, Milch, Joghurt, mageren Käse (Hartkäse), Speisequark gut gewährleistet werden. Statt fertiger Eiweißdrinks kann ein einfaches Milchpulver gekauft werden, falls der Leistungssportler unbedingt noch Eiweiß anderweitig zuführen möchte. Das ist genauso effektiv und preiswerter als ein Proteinshake. Grundsätzlich führt die isolierte Aufnahme von Eiweiß, also aus dem Lebensmittel herausgelöst, eher zu einer schnellen Verbrennung im Körper, also zur Energiegewinnung, nicht zur Proteinsynthese. Damit trägt eine isolierte Proteinzufuhr nicht zum Muskelaufbau bei.

Eine kohlenhydratreiche Kost vor Sport und Wettkampf dagegen schützt die Muskulatur. Wird zu wenig davon aufgenommen, greift der Körper die Proteinreserven des Körpers = Muskulatur an.

Nach dem Sport ist es sinnvoll, eine Mischung von Kohlenhydraten und Protein im Verhältnis von 3 : 1 zuzuführen. So werden die Kohlenhydratspeicher in der Muskulatur schneller wieder aufgefüllt. Das schützt auch die Muskulatur!

Kreatin: Muss nicht unbedingt zugeführt werden, da der Körper es selbst synthetisieren kann und es außerdem in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. Möglich ist die Wirksamkeit von Kreatin bei kurzzeitigen intensiven Belastungen bis 30 Sekunden, also ausgesprochenen Schnellkraftleistungen.
Carnithin: Wird beim Fettsäuretransport nicht verbrannt, sondern regeneriert. Eine Mehraufnahme ist daher nicht erforderlich. Carnithin ist leider kein fat burner. Es kommt außerdem natürlicherweise vor in z.B. Fleisch, Fisch, Milch.
Taurin: Wird häufig als Zusatz in Energy Drinks (z.B. Red Bull) verwendet. Durch die Einnahme von Taurin ist bisher keine verbesserte Leistungsfähigkeit belegt.
Inosin: Keine verbesserte Kraft-und Ausdauerwirkung bisher wissenschaftlich belegt. Nicht wirksam für die Leistungssteigerung sind: Carnithin, Coenzym Q10, Inosin, Taurin.

Sportlerriegel für die Energie: Sind häufig zu fett- und eiweißlastig. Gute Sportlerriegel sollten kohlenhydratreich(75 Prozent), eiweißarm (maximal 15 Prozent Eiweiß/Riegel) und möglichst fettarm sein. Ein hoher Fruktosegehalt im Sportsnack kann Durchfälle und Blähungen beim Sport verursachen und ist daher bei empfindlichen Sportlern zu vermeiden.

© Dr. med. Sieglind Zehnle, Ruiter Straße 7, 73760 Ostfildern

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