Religiöse oder gesundheitliche Gründe, Gewichtsabnahme oder Ernährungsumstellung – die Motivation zum Fasten kann sehr unterschiedlich sein. In Anlehnung an die christliche Fastenzeit ist in Deutschland das Frühjahr die bevorzugte Jahreszeit, Körper und Geist zu reinigen. Fasten ist wie ein „Frühjahrsputz“ oder eine „Entrümpelung“ für den Körper: beim Fasten verbrennt der Körper frisch eingelagertes Fett. Der Blutdruck normalisiert sich und die Haut wird straffer.
Fasten muss nicht sauer machen
Durch das Fasten kommt es zunächst zu einem Mangel an Mineralien und zur Bildung von Säuren. Das führt oft zu lästigen Begleiterscheinungen wie Unwohlsein. Dagegen hilft: Viel trinken. Am besten geeignet ist eine gesalzene Gemüsebrühe. Das Nahrungsergänzungsmittel Basentabs – beispielsweise von Pascoe -, das wichtige Mineralien wie Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium und Phosphat enthält, kann das Fasten zusätzlich unterstützen. Es bringt den Säure-Basenhaushalt in Balance und neutralisiert Säuren im Körper. Basentabs sind leicht zu schlucken, neutral im Geschmack und auch für unterwegs gut geeignet.
Gesundes Fasten, wie geht das?
Am einfachsten durchzuführen ist eine Fastenwoche nach Buchinger: Neben zwei bis drei Litern Wasser dürfen Gemüse- und Obstsäfte, Gemüsebrühe und Kräutertees getrunken werden. Zur Vorbereitung auf das Fasten sollte man drei Tage vorher bereits auf Süßigkeiten, Alkohol und das Rauchen verzichten. Das Fasten beginnt mit einer Darmreinigung – beispielsweise mit Glaubersalz -, um in der nächsten Woche ein Hungergefühl zu vermeiden.
In den darauffolgenden Tagen stehen Gymnastik, Entspannung, Bewegung in der Natur auf dem Programm. Das kann jeder nach seinen Bedürfnissen entscheiden.
Mittags gibt es eine Gemüsebrühe: Dazu werden Sellerie, Lauch, Tomaten, Kartoffeln und Karotten mit etwas gemahlener Muskatnuss, Hefeflocken, Petersilie und Majoran gekocht und abgesiebt. Diese Brühe gibt dem Körper wichtige Mineralien und wirkt als Base. Das heißt sie neutralisiert die überschüssigen Säuren beim Fasten.
Abends kann ein Glas frisch gepresster Orangen- oder Gemüsesaft getrunken werden. Wichtig ist es, während des Fastens 2-3 Liter kohlensäurearmes Wasser oder Kräutertees aus Fenchel, Anis, Kamille, Hagebutte, Apfelschalen oder Malvenblüten zu trinken.
Reichlich Bewegung und viel Trinken sind das A und O beim Fasten.
Denn: Bei der Verbrennung von Fett vermehren sich saure Stoffwechselprodukte wie die Harnsäure und Ketonkörper im Harn. Diese werden durch reichliches Trinken ausgeschwemmt.
Der Kohlenhydratvorrat in der Leber reicht für 24 Stunden aus. Danach werden weitere Kohlenhydrate aus den Muskelzellen abgebaut. Auch das Eiweiß wird abgebaut. Es wird zum Aufbau neuer Zellen benötigt. Außerdem wird aus Eiweiß Zucker gebildet, wenn der körpereigene Zuckervorrat durch das Fasten zu Ende geht und von außen nicht ersetzt wird.
Zucker benötigt zum Beispiel das Gehirn, um leistungsfähig zu sein.
Deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen, um einen Muskelabbau zu verhindern. Je nach Alter und Fitness sind Spaziergänge, Wandern, Joggen, Radfahren oder Schwimmen geeignet.
Wichtig: Sollten Sie gesundheitliche Probleme haben und fasten wollen, ziehen Sie bitte Ihren Arzt zu Rate.
Tipps zum Fasten
Februar 6, 2008 von drzehnle







Aber das Wichtigste ist: Man muss WIRKLICH wollen, so dann mach ich das auch mal, dann funktioniert das nicht.