Uns erreichen immer wieder Fragen wie die, was man bei Symptomen wie Durchfall mit der Homöopathie bewirken könne. Um es gleich vorwegzunehmen: Wenn Durchfall mit Fieber drei Tage und länger anhält oder bei blutigem Durchfall sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.
Es gibt kein spezielles homöopathisches Mittel gegen einen speziellen Virus – z.B. für den Norovirus –, sondern die Symptomatik ist entscheidend.
Veratrum album: Brechdurchfall mit großem Schwächegefühl, kalter Schweiß, Kältegefühl des Körpers
Okoubaka: Magendarmbeschwerden nach dem Genuss verdorbener Speisen; Durchfall nach Änderung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. Reisedurchfall
Colocynthis: plötzlich auftretende heftige, kolikartige Schmerzen, die zum Zusammenkrümmen zwingen, besser durch Wärme und festen Druck
Magnesium carbonicum: wässriger Durchfall, schlimmer 3-5 Uhr morgens, saures Aufstoßen
Arsenicum album: Durchfall mit starkem Durst, kann nur in kleinen Schlucken trinken; auch bei Lebensmittelintoxikation
Nux vomica: Schwerpunkt liegt auf Magenbeschwerden mit Sodbrennen, Übelkeit v.a. nach Genussmitteln (Kaffee, Alkohol); schlimmer morgens
Podophyllum: akute Diarrhoe, gefolgt von großem Schwächegefühl, galliges Erbrechen
Komplexmittel: Bolus alba comp
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!
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Erbrechen und Brechreiz homöopathisch behandeln
Norovirus, Magen-Darm-Grippe: Kann man Durchfall homöopathisch behandeln?
Januar 21, 2008 von drzehnle







